Auslandsjahr in Mexiko (Mexiko-Stadt)

Name: Linda
Land: Mexiko
Universität: Universidad Iberoamericana in Santa Fe
Zeitraum: August 2015 – Juni 2016
Studiengang: Internationale Betriebswirtschaft
Fachbereich an der Partnerhochschule: Marketing / BWL 

Statue in Mexico City, Auslandsjahr

Insgesamt war ich fast ein Jahr vor Ort, da ich nach dem ersten erfolgreich abgeschlossenen Semester nicht direkt nach Hause wollte. Mexiko ist ein Land, in das man sich nur verlieben kann: Die Herzlichkeit der Menschen, ihre neugierige Art und positive Grundeinstellung zu viele Themen haben mich einfach fasziniert. Durch die Größe des Landes hat man die Möglichkeit, eine Vielfalt an Naturwundern kennenzulernen: Von Kakteenwüsten im Norden über das Häusermeer Mexico City bis hin zur packenden Mayakultur inmitten des Dschungels – es gibt nichts, was es nicht gibt.

Das Wort Problem mag ich seit meinen Erfahrungen in Mexiko nicht mehr, da es voller Negativität ist. Ich hab es durch “knifflige Situationen” ersetzt. Diese kann man vorab vermeiden, indem man sich ausgiebig informiert über: Land, Kultur, Religion, Bräuche und Mentalität. Dennoch ist die ein oder andere knifflige Situation nicht zu vermeiden. Einer Freundin wurden z.B. mehrmals Wertgegenstände in der brechend vollen Metro geklaut. Eine andere Freundin wurde unglücklicherweise Opfer eines bewaffneten Überfalls. Mir ist während der 11 Monate nicht einmal etwas Derartiges passiert. Allerdings hab ich auch vermieden in eine überfüllte Metro zu steigen – die darauf folgende Bahn ist meistens leerer. Der Überfall z.B. passierte in einer dunklen Seitenstraße bei Nacht und ohne “Venven’s” (Personen, die auf geparkte Autos gegen ein wenig Kleingeld aufpassen).

Insgesamt war ich fast ein Jahr vor Ort, da ich nach dem ersten erfolgreich abgeschlossenen Semester nicht direkt nach Hause wollte. Mexiko ist ein Land, in das man sich nur verlieben kann: Die Herzlichkeit der Menschen, ihre neugierige Art und positive Grundeinstellung zu viele Themen haben mich einfach fasziniert. Durch die Größe des Landes hat man die Möglichkeit, eine Vielfalt an Naturwundern kennenzulernen: Von Kakteenwüsten im Norden über das Häusermeer Mexico City bis hin zur packenden Mayakultur inmitten des Dschungels – es gibt nichts, was es nicht gibt.

Das Wort Problem mag ich seit meinen Erfahrungen in Mexiko nicht mehr, da es voller Negativität ist. Ich hab es durch “knifflige Situationen” ersetzt. Diese kann man vorab vermeiden, indem man sich ausgiebig informiert über: Land, Kultur, Religion, Bräuche und Mentalität. Dennoch ist die ein oder andere knifflige Situation nicht zu vermeiden. Einer Freundin wurden z.B. mehrmals Wertgegenstände in der brechend vollen Metro geklaut. Eine andere Freundin wurde unglücklicherweise Opfer eines bewaffneten Überfalls. Mir ist während der 11 Monate nicht einmal etwas Derartiges passiert. Allerdings hab ich auch vermieden in eine überfüllte Metro zu steigen – die darauf folgende Bahn ist meistens leerer. Der Überfall z.B. passierte in einer dunklen Seitenstraße bei Nacht und ohne “Venven’s” (Personen, die auf geparkte Autos gegen ein wenig Kleingeld aufpassen).

Statue in Mexico City, Auslandsjahr

Vorbereitung

Zur Vorbereitung kann ich nur Gutes berichten. Wir wurden vom International Office in mehreren Informationsveranstaltungen zum Ablauf geschult. Außerdem gab es zwei Termine für Feedback zu bereits verfassten Motivationsbriefen.

Zwar hatte ich mich ursprünglich für das Tec de Monterrey in Mexico City beworben, aber durch deren interne Umstellung des Bewerbungsprozesses wurde daraus leider nichts. Das International Office hat daraufhin direkt reagiert und meine Bewerbung mit meiner Zustimmung an die Universidad Iberoamericana in Santa Fe weitergeleitet. Kurz darauf bekam ich die Zusage.

Durch die Betreuung der internationalen Studenten an meiner Hochschule habe ich viele Freundschaften geschlossen. Ciara, eine französische Studentin aus meinem Studiengang, bekam mit, dass ich meine Bewerbung für Mexiko schrieb und erzählte mir von einem Mexikaner, der an ihrer Uni ein Semester verbrachte. Schon am selben Abend schrieb ich mit ihm über Facebook und schon nach kurzer Zeit bot er mir an, in seine WG zu ziehen, sofern meine Bewerbung klarginge. Networking zahlt sich eben doch aus. Neben einer Wohnung schon vor Ankunft habe ich einen guten Freund gefunden und bin immer willkommen – “mi casa” ist in Mexiko eben immer auch “tu casa”.

Campus der Universität in Mexico City, Auslandsjahr
Boote in Mexico City, Auslandsjahr

Leben vor Ort

Die Partneruni liegt etwas außerhalb im Finanzdistrikt der Stadt. Tägliches Pendeln von mehr als einer Stunde lehren definitiv Geduld! Allerdings lohnt sich das Wohnen im Stadtzentrum durch die vielen Bars, Restaurants und das echte mexikanische Leben, welches man in Santa Fe vergeblich sucht: Fancy Hochhäuser, Geschäftsleute und protzige Autos. Die Uni selbst ist aber top. Die Kurse sind interaktiv und praktisch ausgelegt mit vielen Gruppenarbeiten und Projekten. Es gibt ein kostenfreies Sport-, Kunst- und Musikangebot, viele Cafés, mehrere Mensen und große Wiesenflächen zum Entspannen. Mittlerweile bin ich froh, dass ich genau an diese Uni gekommen bin.

Leben vor Ort

Die Partneruni liegt etwas außerhalb im Finanzdistrikt der Stadt. Tägliches Pendeln von mehr als einer Stunde lehren definitiv Geduld! Allerdings lohnt sich das Wohnen im Stadtzentrum durch die vielen Bars, Restaurants und das echte mexikanische Leben, welches man in Santa Fe vergeblich sucht: Fancy Hochhäuser, Geschäftsleute und protzige Autos. Die Uni selbst ist aber top. Die Kurse sind interaktiv und praktisch ausgelegt mit vielen Gruppenarbeiten und Projekten. Es gibt ein kostenfreies Sport-, Kunst- und Musikangebot, viele Cafés, mehrere Mensen und große Wiesenflächen zum Entspannen. Mittlerweile bin ich froh, dass ich genau an diese Uni gekommen bin.

Boote in Mexico City, Auslandsjahr

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